Bergmesse und alpine Klangwolke

Von Erich Knapp

20161009 Bergmesse Klangwolke 250Der Globuckensee liegt auf 1800m Höhe und wird von einer Naturarena umgeben. Hinten ragen senkrechte Felswände auf, seitlich wird der See von steilen Almwiesen eingerahmt.
Ein schöner Tag zeichnet sich ab.  Nach der von Herrn Pfarrer Hans Huber zelebrierten Bergmesse, soll es heute ein Klangerlebnis der besonderen Art geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir möchten eine Klangwolke entstehen lassen, die mit dem Widerhall der Berge spielt. Wir möchten die Luft zum Schwingen bringen. Die Musik soll als Teil der alpinen Umgebung erfahren werden und die Natur Teil einer musikalischen Performance sein.

Hoch oben am Weg zur Seescharte spielen 5 Jagdhornbläser aus Oppenberg. Alpenländische Weisen scheinen über dem See zu schweben. Die weichen Klänge finden ihr zartes Echo an den Feldwänden.

Ein intensives Erleben musikalischer Art erzeugt die Trommlergruppe „Freedrummers“, deren Mitglieder aus dem Enns- und Paltental stammen. Die gut eingeübte Truppe rund um Herbert Wieser lässt mit gekonntem Spiel ein Bild aus einer archaischen Welt entstehen. Trommeln gehören wohl zu den ältesten Musikinstrumenten der Menschheit.  Die Wucht der Trommeln kann den Widerhall am deutlichsten hervorrufen und bewirkt bei vielen Zuhörern ein intensives Eingebundensein in Rhythmus und Klang.

Die Gruppe Frestones, bekannt aus vielen Auftritten, kann von der anderen Seite des Sees die Klänge der Blechblasinstrumente  gut zur Geltung bringen. Auch hier gibt es bekannte Melodien zu hören, die im Widerhall der Bergarena einen Mitspieler finden.

Viele  Zuhörer suchten sich ein Plätzchen, um Musik und Echo möglichst gut vernehmen zu können. Alle wurden berührt von der schönen Landschaft, die von ebenso schöner Musik veredelt wurde. Das Miteinander von Natur und Musik schafft einen nachhaltigen Eindruck und gibt den Menschen das Gefühl von Eingebundensein in ein Großes und Ganzes.

Fotos

(Danke an Rudi)